Und wieder ein Porsche 911er! Für den österreichischen Besitzer wird nur die Karosserie instandgesetzt. Die mechanischen Arbeiten erledigt er selber.
Encyclopédie
Der Porsche 911 G Targa aus den Baujahren 1973 bis 1989 verbindet die unverwechselbare Silhouette des 911 mit einem besonderen Dachkonzept. Der von Porsche geprägte Begriff „Targa“ – abgeleitet vom italienischen Wort für „Schild“ – beschreibt die Bauweise mit einem herausnehmbaren Dachsegment und festem Überrollbügel.
Das sogenannte G-Modell fällt durch seine wuchtigen Stoßfänger mit Faltenbälgen auf, die eingeführt wurden, um den strengen US-Sicherheitsbestimmungen dieser Zeit zu entsprechen. Unter der Heckklappe arbeiten luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotoren, deren Hubraum im Laufe der Jahre von 2,7 auf 3,0 und schließlich 3,2 Liter anwuchs. Die Leistungsspanne reichte dabei von 150 bis 231 PS.
Der 911 Targa bietet ein Fahrerlebnis, das die Freiheit eines Cabrios mit der Stabilität eines Coupés kombiniert. Das Dachteil lässt sich bei Bedarf herausnehmen, während der markante Überrollbügel zusätzliche Sicherheit vermittelt. Innen setzte Porsche auf wertige Materialien wie Leder und bot gegen Aufpreis Komfortdetails wie elektrische Fensterheber oder eine Klimaanlage.
Heute zählt der Targa des G-Modells zu den gefragtesten Klassikern der Marke. Seine Mischung aus charakterstarkem Design, langlebiger Technik und dem eigenständigen Dachkonzept hat ihm einen festen Platz bei Sammlern gesichert. Gut gepflegte Fahrzeuge verzeichnen seit Jahren eine stetige Wertsteigerung und erfreuen sich international großer Beliebtheit.