Mercedes-Benz 280 SE W108 1968 – Lackierung und Rostbeseitigung

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Mercedes-Benz 280 SE W108 Lackierung mit Rostbefund

Dieser Mercedes-Benz 280 SE W108 von 1968 kam ursprünglich für eine neue Lackierung zu uns. Nach der ersten Begutachtung war jedoch klar, dass der Arbeitsumfang größer werden würde. Gemeinsam mit dem Eigentümer fanden wir unter der Hebebühne viele kleinere und größere Rostschäden.

Drei durchgerostete Türen verlängerten das Projekt zusätzlich. Aus einer geplanten W108 Lackierung wurde damit ein Auftrag, bei dem Karosseriebau und Rostbeseitigung zuerst sauber erledigt werden mussten. Ohne diese Vorarbeit hätte ein neuer Lackaufbau keinen Sinn ergeben.

Gerade bei einem Mercedes W108 zeigt sich oft erst von unten, wie gut die Substanz wirklich ist. Unterbodenschutz, alte Reparaturen, Dichtmasse und frühere Lackschichten können verdecken, was später trotzdem wieder sichtbar wird. Bei diesem Mercedes musste deshalb zuerst das Blech sprechen, nicht der Lack.

Mercedes 280 SE als W108-Limousine der späten 1960er-Jahre

Der Mercedes-Benz 280 SE gehört zur W108-Baureihe und wurde ab 1968 gebaut. Die Limousine steht für die sachlichere Mercedes-Form der späten 1960er-Jahre, ohne die Heckflossen der Vorgänger. Für die Restauration ist aber weniger die Modellgeschichte wichtig als der konkrete Zustand dieses Fahrzeugs.

Bei einer W108-Limousine zählen vor allem Karosseriesubstanz, Türen, Schweller, Wagenheberaufnahmen, Radläufe, Bodenbereiche und frühere Reparaturen. Auch Chromleisten, Zierleisten und Dichtungen müssen vor der Lackierung sauber abgenommen und geprüft werden. Wenn diese Arbeiten zu schnell laufen, bleiben Roststellen oft genau dort zurück, wo später Wasser und Schmutz wieder arbeiten.

Der 280 SE besitzt den M130-Sechszylinder mit Einspritzung. Motor und Technik standen hier nicht im Mittelpunkt, trotzdem muss ein solcher Wagen nach Karosserie- und Lackarbeiten sauber zusammengebaut werden. Elektrik, Türmechanik, Dichtungen, Leisten, Chromteile und Innenraumteile müssen wieder ordentlich sitzen.

Karosseriebau, Türen und Lackaufbau beim W108

Bei diesem Projekt standen die drei durchgerosteten Türen besonders im Fokus. Türen sind beim Mercedes-Benz W108 nicht nur austauschbare Außenhaut. Unterkanten, Falze, Ablauflöcher, Dichtflächen, Scharnierbereiche und Zierleistenaufnahmen müssen genau geprüft werden, bevor über Reparatur oder Ersatz entschieden wird.

In unseren Werkstätten werden Roststellen freigelegt, schlechte Altarbeiten bewertet und geschwächte Bereiche nach Befund instand gesetzt. Karosseriebau, Korrosionsschutz, Hohlraumschutz, Nahtabdichtung, Türfalze und Lackvorbereitung gehören bei diesem Projekt direkt zusammen. Eine saubere Oldtimer Lackierung beginnt nicht in der Lackierkabine, sondern bei der Vorbereitung der Karosserie.

Auch der Unterboden musste genauer betrachtet werden. Kleine Roststellen können harmlos wirken, größere Schäden an Schwellern, Wagenheberaufnahmen, Radläufen oder stark belasteten Bereichen verändern den Arbeitsumfang deutlich. Deshalb war es richtig, den Befund gemeinsam mit dem Eigentümer auf der Hebebühne zu besprechen und den ursprünglichen Plan anzupassen.

W108 vor der Lackierung gründlich prüfen lassen

Dieser Mercedes-Benz 280 SE W108 zeigt gut, warum eine geplante Lackierung bei einem alten Fahrzeug selten nur eine Lackierung bleibt. Wenn unter dem Fahrzeug Rost sichtbar wird und Türen bereits durchgerostet sind, muss zuerst die Karosserie stimmen.

Wenn Sie einen Mercedes W108, Mercedes W109 oder eine andere klassische Mercedes-Limousine lackieren oder restaurieren lassen möchten, helfen Bilder von Türen, Schwellern, Wagenheberaufnahmen, Unterboden, Radläufen, Motorraum und Innenraum. In unseren Werkstätten in Tschechien prüfen wir, wie sich Karosseriebau, Rostbeseitigung, Lackierung, technischer Aufbau und Innenausstattung sinnvoll planen lassen.

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