Triumph TR 3, 1958

Switzerland

Und wieder ein „Engländer“ oder besser gesagt „Britte“ in unseren Werkstätten. Dieser tolle, aber stark in Mitleidenschaft gezogene TR3 kam aus der schönen Schweiz zu uns. Im Laufe des Jahres 2025 und 2026 werden wir unser Bestes geben, auch diesem Wagen ein zweites Leben einzuhauchen. Schon jetzt kann man erkennen, dass sich in den letzten 65 Jahren es schon mehrere Versuche gab den Wagen am Leben zu erhalten, teilweise mit fraglichen Methoden. Es wird wie immer noch spannend!

Encyclopédie

Der Triumph TR3 war ein offener Zweisitzer, der von 1955 bis 1962 gebaut wurde und bis heute als einer der charakterstärksten britischen Sportwagen der Nachkriegszeit gilt. Besonders geschätzt wurde er für seine direkte Fahrdynamik und seine robuste Bauweise, die ihn auf Landstraßen ebenso überzeugend machte wie im Motorsport.

Gestaltung und Technik

Mit seiner langen Motorhaube, den geschwungenen Kotflügeln und der niedrigen Frontscheibe brachte der TR3 das klassische Bild eines britischen Roadsters auf die Straße. Anstelle fester Seitenscheiben nutzte er einfache Steckscheiben oder eine Persenning – typisch für die sportlich-puristischen Fahrzeuge jener Zeit.

Sein Vierzylinder-Motor mit zwei Litern Hubraum leistete anfangs 95 PS, später 100 PS. Bei einem Leergewicht von weniger als einer Tonne reichte dies für eine Spitzengeschwindigkeit von über 170 km/h. Eine technische Besonderheit war die Einführung von Scheibenbremsen an der Vorderachse – der TR3 war damit das erste britische Serienmodell, das serienmäßig über diese moderne Lösung verfügte.

Weiterentwicklungen: TR3A und TR3B

1957 erschien mit dem TR3A eine überarbeitete Version. Sie zeichnete sich durch einen breiteren Kühlergrill, versenkte Türgriffe und diverse Detailänderungen aus. Den Schlusspunkt setzte 1962 der TR3B, der vor allem für den amerikanischen Markt entwickelt wurde und bereits den 2,1-Liter-Motor des Nachfolgers TR4 erhielt.

Nachwirkung und Bedeutung

Der TR3 fand auf beiden Seiten des Atlantiks viele Käufer und sammelte im Motorsport beachtliche Erfolge. Heute gilt er als gesuchter Klassiker, der puristischen Fahrspaß mit unverwechselbarem Design verbindet. Da Ersatzteile noch immer gut verfügbar sind, sind zahlreiche Exemplare restauriert oder im Originalzustand erhalten – und nach wie vor regelmäßig auf den Straßen zu sehen.

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